„Ellbogen“ von Fatma Aydemir

Jetzt ist es schon über eine Woche her, seit ich zuletzt geschrieben habe. Warum? Weil mein alter Laptop den Dienst quittiert hat. Bis der neue eintraf, habe ich die Zeit jedoch zum Lesen genutzt und kann Dir diese Woche gleich drei Bücher vorstellen. Den Anfang macht „Ellbogen“ von Fatma Aydemir. Auf ihr Buch bin ich durch Zufall über Edition F aufmerksam geworden und glücklicherweise war es in meiner Bücherei verfügbar.

Cover von „Ellbogen“ von Fatma Aydemir
Worum es geht

Im Zentrum der Geschichte steht Hazal, die in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, aber unmittelbar nach ihrem achtzehnten Geburtstag in die Türkei flüchten muss. Fatma Aydemir beschreibt hier in der ersten Person brutal ehrlich, direkt und authentisch, wie sich Hazal fühlt. Wie sie immer nur in Rollen schlüpft, um die vielen verschiedenen Erwartungen ihrer Familie, ihrer Freunde und der deutschen Gesellschaft unter einen Hut zu bringen.

Es geht darum, sich so zu bewegen wie alle anderen. So zu sprechen, sich so zu kleiden, so zu leben wie sie. Es geht darum, eine von vielen zu sein. Und dann in den paar Momenten, in denen keiner schaut, sein eigenes Ding zu machen. Das ist die wichtigste Lektion, die mir meine Eltern mitgegeben haben.

„Ellbogen“ von Fatma Aydemir, Seite 183

Hazal wird so gut darin, allen etwas vorzuspielen, dass sie sich irgendwann selbst verliert.

Vielleicht fühlt es sich mittlerweile so gemütlich an, allen etwas vorzuspielen, dass ich einfach nicht mehr checke, wer ich eigentlich bin.

„Ellbogen“ von Fatma Aydemir, Seite 119

Den Wendepunkt bildet die Nacht ihres achtzehnten Geburtstags. Was genau passiert, will ich Dir nicht verraten, aber es zwingt Hazal zur Flucht. In der Türkei, gerade um die Zeit der politischen Unruhen von 2016, will sie einen Neuanfang wagen, falls es so etwas für sie überhaupt gibt, denn auch in der Türkei wird sie mit Vorurteilen konfrontiert. Aber sie will es versuchen, sie nimmt sich diese Chance, die ihr freiwillig niemand gegeben hätte.

Vielleicht macht uns das Leben wütend. Vielleicht sind es die tretenden und stinkenden und H rauchenden Männer, die uns nicht lieben wollen. Oder die reichen und sauberen und schönen Mädchen, die nicht so aussehen wollen wie wir.

„Ellbogen“ von Fatma Aydemir, Seite 202

Als ihre Tante sie bittet, wieder zurück nach Deutschland zu kommen, lehnt Hazal ab.

… sie ahnt nicht, dass Scham viel beschissener ist als Angst. Dass Scham einem den letzten Verstand rauben kann.

„Ellbogen“ von Fatma Aydemir, Seite 270

„Ellbogen“ ist kein leichtes, aber ein spannendes, gut geschriebenes und wichtiges Buch, denn es zeigt uns die deutsche Lebensrealität aus einer viel zu selten gehörten Perspektive: die einer jungen Deutsch-Türkin. Wie ist es, wenn man sich ständig mit negativen Vorurteilen konfrontiert sieht? Wenn man keine oder kaum Perspektiven hat, einfach aufgrund der Herkunft? Wenn man von allen Seiten den Druck spürt, sich anzupassen und die Erwartungen anderer zu erfüllen und darüber vergisst, wer man selbst ist und was man selbst für sein Leben will? Und gibt es da überhaupt noch so etwas wie Hoffnung? Hazal glaubt fest daran, egal, wie schwierig es aussehen mag.

Über die Autorin

Fatma Aydemir, die 1986 in Karlsruhe geboren wurde, studierte Germanistik und Amerikanistik in Frankfurt am Main und lebt seit 2012 in Berlin, wo sie für die taz arbeitet. Als freie Autorin schreibt sie zudem für zahlreiche Zeitschriften, darunter Spex und Missy Magazine. „Ellbogen“ ist ihr Debütroman und erschien 2017 bei Hanser.

„Good and Mad: The Revolutionary Power of Women’s Anger“ von Rebecca Traister

Ende 2018 machten Emma Watson und das Team von Our Shared Shelf, Emmas feministischem Buchclub auf Goodreads, den Mitgliedern von OSS ein frühes Weihnachtsgeschenk: Drei Bücher wurden als Vorweihnachtslektüre ausgewählt, darunter „Eloquent Rage“ von Brittney Cooper, ein hervorragendes Buch über das ich noch schreiben werde, „Sister Outsider“ von Audre Lorde und eben „Good and Mad“ von Rebecca Traister.

Cover von „Good and Mad: The Revolutionary Power of Women’s Anger“ von Rebecca Traister
Worum es geht

Die Niederlage Hillary Clintons im Kampf um die US-Präsidentschaft und der Sieg Donald Trumps trieben unzählige Frauen in Protestmärschen auf die Straßen. Diese Frauen waren unfassbar wütend und das machten sie deutlich.

Innenseite des Buchdeckels von „Good and Mad“ von Rebecca Traister; zu sehen sind Plakate, mit denen US-amerikanische Frauen ihren Protest auf den Demos nach der Wahl Donald Trumps deutlich machten.

Auch Rebecca Traister war und ist wütend und sie hat diese Zeit zum Anlass genommen, sich in „Good and Mad“ intensiv mit dem Thema wütende Frauen und ihrer Bedeutung für die US-amerikanische Geschichte auseinanderzusetzen.

Ihr sind dabei zwei Dinge aufgefallen: 1.) Wütende Frauen haben bislang nie die Anerkennung erhalten, die ihnen für wichtige Errungenschaften gebührt (z. B. für die Abschaffung der Sklaverei, das Wahlrecht für nicht weiße Männer und später für Frauen), vielmehr wurden sie unterschlagen. Und 2.) werden wütende Frauen sogar im Gegenteil systematisch und auf vielfältige Weise unterdrückt.

Letzteres, sagt sie, kann man insbesondere wieder und wieder bei Frauen beobachten, die in der Öffentlichkeit stehen. Die ihrer Wut Luft machen, sie artikulieren, egal auf welche Weise. Diese Frauen werden mit schöner Regelmäßigkeit von ihrem Umfeld, privat und beruflich, sowie den Medien als hysterisch und/oder verrückt bezeichnet und ihre begründete Wut wird mit diesem „Argument“ gleich neutralisiert. Wütende Frauen oder auch einfach nur mächtige Frauen werden in Karikaturen häufig als extrem unsympathisch dargestellt (Rebecca Traister erwähnt hier u. a. Darstellungen von Nancy Pelosi, Michelle Obama und eben Hillary Clinton). So wird jeder neuen Generation von Frauen beigebracht, ihre Wut zu unterdrücken, auch weil es angeblich sogar gesundheitlich schädlich für sie ist, wütend zu sein.

Wenn Frauen ihre Wut hingegen zügeln, wie beispielsweise Hillary Clinton, die genau wusste, dass sie ihre Wut unter Kontrolle halten muss, um nicht in diese Ecke gestellt zu werden, wird ihnen vorgeworfen, sie seien kalt und emotionslos.

Rebecca Traister führt zahlreiche Beispiele für diesen Umstand an, sowohl aus der Vergangenheit als auch aus der Gegenwart. Gleichzeitig schaut sie aber auch, was diese Frauen so wütend gemacht hat und wie sie ihre Wut trotz des gesellschaftlichen Stigmas genutzt haben, um Veränderungen durchzusetzen. Sie beginnt mit ihren Betrachtungen bei der Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei und endet mit aktuellen Bewegungen wie Black Lives Matter, #metoo und eben der Wut nach der Wahl Donald Trumps, die insbesondere weiße Frauen aufgerüttelt und mobilisiert hat (schwarze Frauen sind schon viel länger deutlich aktiver). Sie macht in ihrem Buch deutlich, wie wichtig es ist, dass Frauen ihrer Wut Ausdruck verleihen und sich von ihr motivieren lassen, um lange überfällige Veränderungen im System zu erreichen.

Instead of resisting [anger] or avoiding it, let your fury push you to action. Embrace your anger and put it to work.

Amanda Litman zitiert von Rebecca Traister in „Good and Mad“, S. 209

Wenn Frauen aus politischer oder feministischer Unzufriedenheit heraus miteinander reden und zusammenarbeiten, hat ihre Wut bereits als eine Art produktiver Katalysator gewirkt, stellt sie fest. Die Entscheidung, zusammenzuarbeiten, über Unzufriedenheit und frustrierende Situationen zu reden, organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, Strategien zu entwickeln und mehr über das System zu lernen, das unsere Wut entfacht hat, und darüber, wie wir es verändern können, das, so sagt sie, kann der Beginn einer Rebellion sein.

This is one of anger’s most important roles: it is a mode of connection, a way for women to find each other and realize that their struggles and their frustrations are shared, that they are not alone, not crazy. If they are quiet, they will remain isolated. But if they howl in rage, someone else who shares their fury might hear them, might start howling along. This is, of course, partly why those who oppress women work to stifle their anger.

„Good and Mad“ von Rebecca Traister, S. 230

Gerade deswegen ist es so unglaublich wichtig, dass Frauen ihrer Wut Ausdruck verleihen: Denn wer nichts sagt, bleibt isoliert. Wer aber den Mund aufmacht, findet wahrscheinlich andere Frauen, denen es genauso geht und so können sie sich zusammenschließen.

Rebecca Traister selbst hat festgestellt, wie gut es ihr getan hat, über ihre Wut und die Wut all dieser anderen Frauen zu schreiben – ganz entgegen dominierender Behauptungen. Sie weiß aber auch, dass sie in der privilegierten Position war, ihrer Wut Ausdruck verleihen zu dürfen. Es ist also nicht die Wut, die Frauen schadet, sondern das System, das uns dafür abstraft, diese Wut zu äußern.

Having had the rare and privileged experience of having had my anger taken seriously, valued on its merits, I no longer believed that it is anger that is hurting us, but rather the system that penalizes us for expressing it, that doesn’t respect or hear it, that isn’t curios about it, that mocks or ignores it. That’s what’s making us sick; that’s what’s making us feel crazy, alone; that’s why we’re grinding our teeth at night.

„Good and Mad“ von Rebecca Traister, S. 245

Es braucht eine dringende Veränderung des Systems, der Gesellschaft, in der wir leben, und dafür braucht es jede und jeden Einzelnen von uns.

And so it is not women (or not only women) who must change our behaviors; it’s the system built to suppress our ire, and thus our power, by design. We can change it by protesting and marching and calling and sending postcards; by donating money and knocking on doors for candidates and running for office, and making demands of our government and in our workplaces, on behalf of ourselves and, crucially, alongside and on behalf of those with more reason to be furious and less ability to leverage that fury than we have.

„Good and Mad“ von Rebecca Traister, S. 245
Was mir daran gefallen hat

Rebecca Traister schreibt klar und strukturiert. Sie entwirft hier ein umfassendes und detailliertes Bild der Bedeutung von Wut bzw. wütenden Frauen für die US-amerikanische Gesellschaft und sie zeigt gleichzeitig auf, wie systematisch diese Wut noch immer unterdrückt wird und wie feministische Bewegungen vom Patriarchat gespalten werden. Sie porträtiert Frauen, die sich trotzdem nicht beirren ließen, und sie macht die vielseitigen Versäumnisse weißer Frauen im Kampf um die Gleichberechtigung für alle Frauen deutlich. Sie bestärkt Frauen mit ihrem Buch darin, Wut als eine positive Kraft zu sehen, die sie für sich nutzen können um gemeinsam lang überfällige Veränderungen herbeizuführen und Differenzen aufzuarbeiten.

Der Fokus des Buches liegt zwar auf den Erfahrungen US-amerikanischer Frauen, trotzdem konnte auch ich jede Menge für mich mitnehmen (denn seien wir mal ehrlich: Wir gehen auch nicht besser mit unseren Politikerinnen und anderen Frauen des öffentlichen Lebens um.).

„Good and mad“ ist ein wichtiges, hochaktuelles und hervorragend geschriebenes Buch, das ich absolut empfehlen kann!

Zur Autorin

Rebecca Traister (geb. 1975) ist eine US-amerikanische Autorin und Journalistin, die aus einer feministischen Perspektive über Frauen in der Politik, den Medien und der Unterhaltungsbranche schreibt. Sie schreibt für das New York Magazine, The Cut und Elle. 2010 erschien ihr erstes Buch „Big Girls Don’t Cry“, für das sie 2012 den Ernesta Drinker Ballard Book Prize erhielt. 2016 erschien „All the Single Ladies“ und 2018 „Good and Mad: The Revolutionary Power of Women’s Anger“. Leider ist noch keines ihrer Bücher auf Deutsch erschienen, aber hoffentlich ändert sich das bald.

Wer mag, kann sich anschauen, wie sie „Good and Mad“ bei Stephen Colbert und Trevor Noah vorgestellt hat und wie sie sich mit Brittney Cooper über „Good and Mad“ und „Eloquent Rage“, die November-/Dezember-Bücher von Our Shared Shelf unterhalten hat. Viel Spaß!

„Was ich liebte“ von Siri Hustvedt

Siri Hustvedts wunderbarer Roman wurde mir vor einigen Wochen von einer Freundin empfohlen und auch gleich in den Briefkasten gelegt (was mich gleich doppelt freute, denn Bücher sind immer noch die schönste Post der Welt). Wie so oft brauchte ich ein wenig Zeit, um mich an das Buch zu wagen, das mich dann aber voll in seinen Bann gezogen hat.

Worum es geht

Leo Herztberg, ein in New York lebender Kunsthistoriker, erzählt hier in der Retrospektive von seiner Freundschaft mit dem Künstler Bill Wechsler und von ihren beiden Familien. Vor mehr als zwanzig Jahren entdeckte er eines von Bills Werken, das ihn noch heute fasziniert. Er kaufte es und lernte Bill kurz darauf persönlich kennen. Bill war zu diesem Zeitpunkt noch ein unbekannter Künstler, aber das änderte sich in den kommenden Jahren, auch dank Leos Hilfe. Leo war damals schon mit Erica, einer Englischdozentin, verheiratet, und Bill war mit Lucille liiert, einer Dichterin.

Leo ist mittlerweile Mitte sechzig, seine Sehkraft lässt nach und er schreibt beinah fiebrig von diesen letzten zwanzig Jahren seines Lebens, von Erfolgen und Tragödien, von Liebe und Verlust, vom Leben an sich und von der Erinnerung daran.

The recollections of an older man are different from those of a young man. What seemed vital at forty may lose ist significance at seventy. We manufacture stories, after all, from the fleeting sensory material that bombards us at every instant, a fragmented series of pictures, conversations, odors, and the touch of things and people. We delete most o fit to live with some semblance of order, and the reshuffling of memory goes on until we die.

„What I Loved“ von Siri Hustvedt, S. 120

Er erzählt die Geschichten der Menschen in seinem Leben aus einem drängenden inneren Bedürfnis heraus.

Writing is my way to trace my hunger, and hunger is nothing if not a void.

„What I Loved“ von Siri Hustvedt, S. 365
Was mir alles gefallen hat

Das letzte Zitat klingt schon etwas philosophisch, oder? Und so ist „Was ich liebte“ auch an vielen Stellen. Da Leo Kunsthistoriker ist, analysiert er mit Vorliebe Bills Werke und bindet in seine Beobachtungen zwangsläufig auch die Überlegungen von Erica und später von Violet, Bills zweiter Frau, ein. Ihre Doktorarbeit schrieb sie über Hysterie. Violet schlussfolgert, dass Hysterie ein Phänomen der damaligen Zeit war.

I mean, the only explanation is that hysteria really was a broad cultural phenomenon – a permissable way out.

„What I Loved“ von Siri Hustvedt, S. 54

Später beschäftigt sie sich mit Essstörungen und legt dar, inwiefern diese eine Fortführung der Hysterie sind. Daher stammen Leos Überlegungen zu Hunger, Leere und Sehnsüchten. Die zwei Paare sitzen abends oft gemeinsam beim Abendessen und diskutieren miteinander. Mich begeistern dabei die komplexen Figuren, die Siri Hustvedt zeichnet und die sie über einen so langen Zeitraum begleitet.

Ab dem zweiten von insgesamt drei Teilen wird es zudem zunehmend spannend. Ins Zentrum rückt nun Bills Sohn aus der Ehe mit Lucille, Mark. Es entwickelt sich eine dunkle Abwärtsspirale, deren Sog man sich als Leser genauso wenig entziehen kann wie Leo. Voll dunkler Vorahnung liest man Seite um Seite, bis Leo schließlich allein an seinem Schreibtisch sitzt, die letzten Seiten schreibt und dabei festhält:

Every story we tell about ourselves can only be told in the past tense. It winds backward from where we now stand, no longer the actors in the story but its spectators who have chosen to speak. The trail behind us is sometimes marked by stones like the ones Hansel left behind him. Other times, the path is gone, because the birds flew down and ate up all the crumbs at sunrise. The story flies over the blanks, filling them in with the hypotaxis of an “and” or an “and then”. I’ve done it in these pages to stay on a path I know is interrupted by shallow pits and several deep holes.

„What I Loved“ von Siri Hustvedt, S. 364f.

Siri Hustvedt schreibt im Vorwort des Buches, wie schwer es ihr gefallen ist, diese Geschichte zu schreiben. Dass sie über mehrere Jahre drei Entwürfe geschrieben und wieder verworfen hat und dass sie endlich im vierten Anlauf den richtigen Ton für dieses Buch fand. Doch diese Mühsal merkt man dem Buch nie an. Auch das ist eine der Stärken dieser Geschichte und dieser Autorin.

Mir hat „Was ich liebte“ sehr gut gefallen. Es ist fesselnd und spannend geschrieben, die Figuren sind komplex und daher sehr menschlich und ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen.

Zur Autorin

Siri Hustvedt wurde 1955 in Minnesota geboren und lebt in Brooklyn. 1981 erschien ihr erstes Buch, „Reading to You“ (dt. „Ich lese Dir vor“, 2012). Es folgten unter anderem „Die unsichtbare Frau“ (1993), „Die Verzauberung der Lily Dahl“ (1997), „Was ich liebte“ (2003), „Die Leiden des Amerikaners“ (2008), „Die zitternde Frau. Eine Geschichte meiner Nerven“ (2010), „Die gleißende Welt“ (2015) , „Die Illusion der Gewissheit“ (2018) und zuletzt „Damals“ (2019). Beinah all ihre Bücher sind im Deutschen bei Rowohlt erschienen. Die Themen Hunger, Kunst und Psychologie, die auch alle eine Rolle spielen in „Was ich liebte“, scheinen zudem in vielen weiteren Werken von ihr vorzukommen.

Meine literarische Reise in die Welt der Finanzen

Vor etwa einem Jahr nahm sie ihren Anfang: Meine Reise in die Welt der Finanzen. Natürlich massiv gestützt von Büchern zu ebendiesem Thema. Wie ich dazu kam und woher ich meine Leseinspiration in diesem Bereich beziehe, das will ich dir heute erzählen.

Warum, wieso, weshalb Finanzen?

Letzten Sommer war ich in der glücklichen Lage, über ein wenig Erspartes auf meinem Giro-Konto zu verfügen und ich stellte mir die Frage: Was mache ich damit? Ausgeben wollte ich es nicht wirklich, aber es einfach dort herumliegen lassen bei 0 % Zinsen wollte ich auch nicht. Ich schrieb also meiner Bankberaterin, die mir allerdings lediglich einen Bausparvertrag anbieten konnte. Worauf sich mir die Frage stellte, was ich mit einem Bausparvertrag zu ebenfalls schlechten Zinskonditionen möchte? Die Antwort war schnell gefunden: Nichts!

Und nun?

Erst kurz zuvor hatte ich in der Flow (meiner Lieblingszeitschrift) einen Artikel gelesen, in dem u. a. eine junge Wahlberlinerin namens Natascha Wegelin alias Madame Moneypenny vorgestellt wurde. Sie berichtete von ihrem Vorhaben, Frauen in die finanzielle Unabhängigkeit zu begleiten. Aus diesem Grund hat sie 2016 Madame Moneypenny gegründet (ich habe immer noch riesigen Spaß an dem Namen!).

Finanzielle Unabhängigkeit klang und klingt definitiv gut, dachte ich mir. Und vielleicht hat sie ja auch Tipps dazu, wie man sinnvoll mit seinem Ersparten umgehen kann. Ich schaute daher auf ihrer Website vorbei. Und ich schaute ein wenig mehr. Und ich schaute noch intensiver. Schlussendlich habe ich mich zuerst für ihren Newsletter angemeldet, dann für ihre 7-Tage-Challenge, im Anschluss daran ihren Online-Kurs absolviert und ihre Büchertipps habe ich mir natürlich ebenfalls zu Herzen genommen.

Die Büchertipps der Madame Moneypenny

Natascha hat einerseits eine Liste mit Büchertipps erstellt und andererseits auch einen Buchclub auf Facebook gegründet, wo einige ihrer Tipps bereits besprochen wurden. Es sind längst nicht nur Finanzbücher darunter, sondern auch welche zu den Themen Karriere, Lebensplanung und Unternehmertum sowie diverse Biographien. Die Bandbreite macht die Lektüre der Bücher zusätzlich spannend, weil man wahnsinnig viel aus unterschiedlichen Bereichen erfährt.

Zusätzlich zu ihren Büchertipps und dem Buchclub stellt sie in ihrem wöchentlichen Newsletter auch regelmäßig ein weiteres Buch vor, das sie soeben gelesen hat, sodass der Quell an neuen Büchern nie versiegt 😉

Ihre Tipps notierte ich auf einem Zettel und mit diesem in der Hand marschierte ich in die Bibliothek meines Vertrauens und machte mich auf die Suche. Ich habe einige Bücher gefunden und mich im letzten Jahr einfach kreuz und quer durch die Liste gelesen (wobei ich noch längst nicht alle Bücher gelesen habe). Die besten Bücher stelle ich dir im Folgenden kurz vor.

„Madame Moneypenny – Wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können“ von Natascha Wegelin

Das zweite Buch von Madame Moneypenny höchstpersönlich bietet einen sanften Einstieg in das Thema Finanzen und ist ideal für alle, die sich damit bisher noch gar nicht befasst oder vielleicht sogar ein wenig Bammel davor haben. Natascha möchte damit Ängste abbauen und Frauen zeigen, wie sie ihr Geld selbst in die Hand nehmen können. Kleine Aufgaben am Ende jedes Kapitels helfen dabei.

Fazit: Ein gutes, leichtes Einsteigerbuch vor allem (aber nicht nur) für Frauen 😉

„Die Kunst über Geld nachzudenken“ von André Kostolany

Das war mein erstes Buch, das ich zum Thema Finanzen gelesen habe. Es war einer von Nataschas Tipps und ich war und bin immer noch begeistert. Herr Kostolany scheint zwar nicht unbedingt so viel von Frauen gehalten zu haben, aber es ist ja auch ein Buch über Geld und von Geld und der Börse hatte der Mann jede Menge Ahnung. Mit 17 Jahren begann er eine Lehre an der französischen Börse (wenn ich mich recht erinnere) und blieb dem Spektakel Zeit seines Lebens treu. Er gibt hier seine Erfahrungen weiter, erzählt aus seinem langen Leben, setzt wirtschaftliche Entwicklungen in einen historischen Kontext und kombiniert seine Erfahrungen mit zahlreichen Tipps und Tricks.

Am Ende steht man mit der Gewissheit da: Erfolgreich (und damit meine ich langfristig, nervenschonend und mit moderatem Zuwachs) an der Börse zu investieren ist kein Hexenwerk.

„Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs“ von Gerd Kommer

Wer sich jetzt fragt, wie man denn im Einzelnen langfristig, nervenschonen und mit moderatem Zuwachs an der Börse investiert, dem sei „Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs“ von Gerd Kommer wärmstens empfohlen! Darin wird restlos alles erklärt, was man wissen muss. Scheinbar gibt es jetzt auch eine gekürzte Ausgabe, die ich jedoch nicht gelesen habe und daher nicht beurteilen kann. Das Original ist an manchen Stellen etwas zäh, weil Herr Kommer seine Botschaften wiederholt, bis sie sich eingeprägt haben (was grundsätzlich nicht schlecht ist, aber die Lektüre eben etwas in die Länge zieht), aber das umfangreiche Wissen, das er vermittelt, macht diesen Umstand definitiv wieder wett, wie ich finde.

Fazit: „Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs“ von Gerd Kommer ist das Standardwerk zum erfolgreichen Investieren an der Börse!

Diese drei Bücher sind, in Bezug auf die Themen Finanzen und Geld, die wichtigsten, die ich bisher von meiner Liste gelesen habe. Über die weiteren Bücher schreibe ich ein andermal. Bis dahin: Frohes Lesen!

„Judas“ von Amos Oz

Judas“ von Amos Oz ist ein weiteres Buch, das seine Zeit in meinem Bücherregal abgesessen hat. Geschenkt bekam ich es von meiner Mama. Wenn ich sie besuche, gehen wir mindestens alle zwei Tage in die Buchhandlung vor Ort, ein kleines, gemütliches Geschäft mit großartigem Service und tollen Empfehlungen. Der Klappentext von „Judas“ sprach mich damals an:

Das Leben des jungen Schmuel Asch ändert sich im Winter 1959 von Grund auf: Seine Freundin verlässt ihn, seine Eltern melden Konkurs an, und er muss sein Universitätsstudium abbrechen. In der Not findet er Unterschlupf und Arbeit in einem Jerusalemer Haus als Gesellschafter für einen eigentümlichen alten Mann. Dort lebt auch die unnahbare Atalja Abrabanel, in die Schmuel sich verliebt. Erst nach und nach erkennt er, welche Geheimnisse das Haus und seine Bewohner bergen.
Amos Oz erzählt eine zarte, wilde Liebesgeschichte und zugleich die Geschichte seines Landes mit all seinen Konflikten, seinen Hoffnungen und seiner Verzweiflung.

Klappentext von „Judas“, Amos Oz

Und damit wären wir schon gleich beim Inhalt.

Worum es geht

Einerseits geht es um Schmuel, dessen Leben aus dem Takt geraten ist. Die Trennung von seiner Freundin, aber auch der Konkurs der Eltern, die ihn nicht mehr unterstützen können, haben ihn in eine Krise gestürzt. Er kommt mit seiner Abschlussarbeit zum Thema „Jesus in den Augen der Juden“ nicht mehr voran und sieht auch keinen Sinn mehr in einer akademischen Laufbahn. Er bricht sein Studium ab, als er die Anzeige von Atalja liest, die ihn in ihr Haus führt. Dort lebt sie mit ihrem Schwiegervater, Gerschom Wald, für den sie jemanden braucht, mit dem er sich unterhalten kann. Vor Schmuel gab es schon andere Studenten und Atalja sagt, sie alle waren, wie Schmuel auch, auf der Suche nach Einsamkeit und Zeit zum Nachdenken. Schmuel bleibt den Winter über bei Atalja und Gerschom, verliebt sich in die fast zwanzig Jahre ältere Atalja und gewinnt den philosophierenden, diskutierenden, gebrechlichen Mann gern.

Gleichzeit macht er sich weiterhin intensiv Gedanken zu seiner Abschlussarbeit und eben der Sicht der Juden auf Jesus. Dabei führt er jüdische Gelehrte aller Zeiten zu Felde, stellt aber auch seine eigenen Theorien auf, insbesondere zu der Rolle, die Judas in Jesus‘ Leben spielte. Diese Ausführungen sind eine der Stärken des Buches, weil wir mit Schmuel durch die Zeit springen und die Ereignisse, wie er sie interpretiert, sehr lebendig miterleben.

Eine weitere Zeit, in die er gerne springt, ist die der Staatsgründung Israels. Ataljas Vater, Schealtiel Abrabanel, war seinerzeit anderer Meinung als David Ben-Gurion und gegen die Staatsgründung, weil das Vorgehen keinen dauerhaften Frieden versprach. Schmuel befragt Atalja schon bald nach ihrem Vater und seinem Leben, und obwohl er eine fiktive Figur ist, lässt uns Amos Oz so auch an diesem Zeitabschnitt teilhaben.

Im Frühling, kurz vor dem Pessah-Fest/Ostern, verlässt Schmuel dann das Haus von Atalja und Gerschom. Seine akademische Laufbahn möchte er immer noch nicht wieder aufnehmen. Stattdessen zieht es ihn nach Beer Scheva, eine neue Siedlung, in der Schmuel einen Neuanfang wagen möchte. Welchen Lauf sein Leben von hier nehmen wird, weiß er nicht, aber er blickt zuversichtlich in die Zukunft.

Stärken, kleinere Schwächen und mein Fazit

Wie schon erwähnt waren die Sprünge in die Vergangenheit, der intensive Blick auf Judas und die Staatsgründung Israels, die herausragende Stärke des Buches. In diese Passagen konnte man richtig eintauchen und sie boten mir einen ganz neuen Blick auf die Ereignisse. Schmuel diskutiert oft mit Gerschom über die Sicht der Juden auf Jesus, die Rolle von Judas in Jesus‘ Leben und die Bedeutung von Judas für die Juden. Die Diskussionen und Argumente wiederholen sich zwar teils, trotzdem sind sie spannend. Judas ging in die (christliche) Geschichte ein als der Verräter schlechthin. Darüber wird der Bogen gespannt zur Rolle von Schealtiel Abrabanel, der zur Zeit der Staatsgründung Israels ebenfalls als Verräter und Araberfreund abgestempelt wurde und all sein Ansehen verlor. Amos Oz beleuchtet die gegenwärtigen und die historischen Figuren dabei aus unterschiedlichen Perspektiven und zeichnet so ein detailliertes, menschliches und lebendiges Bild von ihnen.

Mit Schmuel, dem Protagonisten, kann man sympathisieren, allerdings ist der arme Kerl so unbeholfen, dass man sich die meiste Zeit mit ihm unwohl fühlt in seiner Haut. Das Haus von Atalja und Gerschom ist ein bedrückender, hoffnungsloser Ort und ich atmete am Ende mit Schmuel auf, als er im frühlingshaften Beer Scheva ankommt.

„Judas“ ist keine leichte Lektüre, aber gerade wegen der philosophischen/theologischen/historischen Diskussionen absolut empfehlenswert! Man gewinnt Schmuel Asch, den unbeholfenen, richtungslosen ehemaligen Studenten und Sozialisten gern, ebenso wie die kühle und distanzierte Atalja und ihren Schwiegervater, der ebenso wie Atalja noch immer nicht den Tod seines Sohnes überwunden hat. Für mich war „Judas“ gerade jetzt vor/um Ostern jedenfalls genau die richtige Lektüre.

Zum Autor und zur Übersetzerin

„Judas“ scheinen umfangreiche Recherchen vorangegangen zu sein, jedenfalls schließe ich das aus dem kurzen Nachwort von Amos Oz. Er starb Ende 2018 und scheint einer der bekanntesten israelischen Schriftsteller gewesen zu sein. „Judas“ war der letzte seiner insgesamt zwölf Romane, von denen der Großteil bei Suhrkamp erschienen ist und von denen ich mir hiermit vornehme, unbedingt noch weitere zu lesen.

Übersetzt wurde „Judas“ von Mirjam Pressler, die für diese Arbeit 2015 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde.

„Bad Feminist“ von Roxane Gay

Wie versprochen starte ich mit einem wahren Juwel, das in meinem Regal seit 2014 darauf gewartet hat, endlich gelesen zu werden: „Bad Feminist“, geschrieben von der grandiosen, wunderbaren, talentierten Roxane Gay.

Cover des Buches "Bad Feminist" von Roxane Gay
Worum es geht

„Bad Feminist“, eine Sammlung von Essays, ist das dritte Buch von Roxane Gay. Sie setzt sich darin mit all den Themen auseinander, die für Frauen auch heute noch von kritischer Bedeutung sind, darunter das Recht auf reproduktive Freiheit, die andauernde sexuelle Gewalt gegen Frauen und unsere (Mis-)Repräsentation in Musik, Filmen und Büchern.

Sie ist fest davon überzeugt, dass wir den Feminismus brauchen, um die Situation von Frauen nachhaltig zu verbessern. Sie weiß, dass die Bewegung ihre Schwachstellen hat, und sie weiß um die Zurückhaltung von Frauen, sich Feministinnen zu nennen. Sie selbst hat lange gezögert, weil sie den Eindruck hatte, Feminist*innen müssten perfekt sein. Aber:

I openly embrace the label of bad feminist. I do so because I am flawed and human. I am not terribly well versed in feminist history. I am not as well read in key feminist texts as I would like to be. I have certain … interests and personality traits and opinions that may not fall in line with mainstream feminism, but I am still a feminist. I cannot tell you how freeing it has been to accept this about myself.

Aus der Einleitung von „Bad Feminist“ von Roxane Gay
Was mir daran gefallen hat

Roxane Gay schreibt mit jeder Menge Humor, ihre Beobachtungen sind klar und kritisch, ihre Schlussfolgerungen präzise und pointiert. Sie ermutigt uns, und sie hält sich selbst und uns den Spiegel vor, ohne uns zu belehren. Sie gewährt uns Einblick in ihr Leben und erklärt anhand ihrer Erfahrungen, was es heutzutage bedeutet, eine Frau zu sein, was es bedeutet, eine schwarze Frau zu sein und was es bedeutet, eine übergewichtige Frau zu sein.

Die Essays variieren thematisch und strukturell, hängen aber alle miteinander zusammen. Die Bandbreite der Themen macht den Reiz der Lektüre ebenfalls aus. Roxane Gay erzählt von ihrer Scrabble-Leidenschaft („To Scratch, Claw, or Grope Clumsily or Frantically“), erstellt einen Leitfaden für Freundschaften unter Frauen („How to Be Friends with Another Woman“) und wirft einen kritischen Blick auf erfolgreiche Bücher und Filme der jüngeren Vergangenheit (darunter die Fifty-Shades-Trilogie und Filme/Bücher wie „Hidden Figures“, „The Secret Life of Bees“, „Blinde Side – Die große Chance“ uvm.).

Fifty Shades is about a man finding peace and happiness because he finally finds a woman willing to tolerate his bullshit for long enough.

„The Trouble with Prince Charming“ (S. 197) aus „Bad Feminist“ von Roxane Gay

Roxane Gay gelingt es, ihre Botschaften immer auf den Punkt zu bringen! „Bad Feminist“ ist zugleich witzig, offen, erschütternd und erhellend.

Zur Autorin

Roxane Gay ist eine US-amerikanische Autorin, Herausgeberin und Englischprofessorin. Sie schreibt regelmäßig für die New York Times, für den Guardian und andere Zeitungen. Ihre Arbeiten sind in diversen Büchern erschienen. Zu ihren Werken zählen Ayiti, An Untamed State, Difficult Women, Hunger, Bad Feminist und World of Wakanda. Der Playboy hat sie erst kürzlich als eine der wichtigsten kulturellen Beobachterinnen unserer Zeit bezeichnet.

Gut zu wissen

„Bad Feminist“ erschien 2014 bei Harper Perennial und am 13. Mai 2019 erscheint es auch endlich auf Deutsch, herausgegeben von btb Random House und übersetzt von Anne Spielmann. „Hunger – Die Geschichte meines Körpers“, auch von Anne Spielmann übersetzt, erscheint ebenfalls erstmals auf Deutsch und zwar bereits am 22. April 2019.

Am 13. Juli 2019 wird es zwei Lesungen geben in Zürich. Leider weiß ich nicht, ob die Autorin selbst dabei sein wird, ich hoffe es jedoch sehr.

Wer bis dahin nicht warten möchte, dem sei ihr TED Talk „Confessions of a Bad Feminist“ empfohlen, den es zudem mit deutschen Untertiteln gibt.

Mein Fazit: Ein absolut lesenswertes Buch von einer fabelhaften Autorin, das ich wärmstens empfehlen kann!

Willkommen bei „Bücher im Kopf“

Wer ich bin, und was Dich erwartet.

Herzlich willkommen bei „Bücher im Kopf“, meinem neuen (und allerersten Blog). Mein Name ist Kathrin, ich bin 33 Jahre alt, eine nimmersatte Leserin, Bücherei-Frequentiererin und Übersetzerin.

Da ich mein Geld am liebsten für Bücher jeder Art ausgebe – aber nur begrenzt Zeit für ihre Lektüre habe – stehen in meinen Regalen mittlerweile überwiegend ungelesene Bücher. Um das zu ändern, habe ich mir für 2019 vorgenommen, all meine ungelesenen Schätze zu heben und auf „Bücher im Kopf“ über meine Fundstücke und alle weiteren Bücher, die mich begeistern, zu schreiben.

Den Anfang macht ein wahres Juwel, das schon seit 2014 darauf gewartet hat, dass ich es endlich in die Hand nehme. Du darfst gespannt sein.